Was macht die Feuerwehr am Residenzschloss?
Ein Großaufgebot der Dresdner Feuerwehr ist am Dienstagmorgen zum Residenzschloss ausgerückt. Pünktlich 8:30 Uhr wurde Alarm ausgelöst. Allerdings ist nichts Schlimmes passiert, es handelt sich lediglich um eine Übung!
Warum sind dann die Rettungskräfte vor Ort?
Die Feuerwehr, der Dresdner Notfallverbund und die Staatlichen Kunstsammlungen trainieren für den Ernstfall. Dabei wird bis zum Mittag ein Brand im Schlosshof und Kellergeschoss simuliert. Rund 100 Rettungskräfte, Fachleute und die ASB-Drohnenstaffel sind beteiligt. Die Übung soll bis zum Mittag dauern.
Die Aufgabe
Die Einsatzkräfte müssen durch Feuer, Ruß und Löschwasser beschädigte Kunst-, Archiv- und Bibliotheksgüter bergen und versorgen. Die Großübung startet etwa gegen 8.30 Uhr. Zu dem Zeitpunkt löst die Brandmeldeanlage im Schloss aus. Danach wird laut Feuerwehrsprecher Michael Klahre der Löschzug der Brand- und Feuerwache Striesen ausrücken und die Brandbekämpfung vorbereiten. Löschwasser wird bei der Übung aber tatsächlich nicht benutzt.
Das Ziel
Neben den fachlichen Abläufen der Erstversorgung liegt der Fokus insbesondere auf der Zusammenarbeit zwischen Kulturgutfachleuten und Gefahrenabwehr. Die Übung findet unter der Regie des Dresdner Notfallverbundes statt. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus 17 Dresdner Einrichtungen und Kulturinstitutionen, die sich gegenseitig unterstützen, wenn es zu Not- und Katastrophenfällen kommt.
