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Warum dieses Jahr im Elbtal weniger Wein geerntet wird

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In Sachsen hat die Weinlese begonnen. Erste Trauben wurden am Dienstag unter anderem auf Schloss Wackerbarth geerntet.

2024 wird rein mengenmäßig allerdings kein gutes Weinjahr. Denn der späte Frost im April hat im gesamten sächsischen Anbaugebiet erhebliche Schäden verursacht. In nur einer einzigen Frostnacht verloren die Elbtalwinzer rund 80 Prozent der diesjährigen Ernte.

Die Weinberge sind zwar wieder ergrünt, doch der zweite Austrieb der Reben konnte die Frostschäden nur zu einem sehr geringen Teil ausgleichen. Das steht jetzt schon fest - auch auf Schloss Wackerbarth, wo die Winzer ebenfalls mit einer spürbar reduzierten Erntemenge rechnen.

Die gute Nachricht lautet dennoch: Es wird auch in diesem Jahr wieder Trauben aus den sächsischen Weinbergen geben. Am Dienstagmorgen ernteten Wackerbarths Winzer in der Radebeuler Einzellage Paradies die ersten Trauben der sächsischen Spezialität „Goldriesling“.

Die frühreife Rebsorte „Solaris“ folgt in den kommenden Tagen. Aufgrund der witterungsbedingten Ertragsausfälle werden die Solaris-Trauben jedoch nicht als Federweißer ausgeschenkt. Schloss Wackerbarth konzentriert sich im Jahrgang 2024 auf die hauseigenen Lagen- und Qualitätsweine und setzt für seine Sekte verstärkt auf den Jahrgang 2025.