Warnung vor Hunde-Ködern in Laubegast und Strehlen
In Dresden-Laubegast und in Strehlen werden Anwohner derzeit vor Hundeködern gewarnt. In Laubegast wurden an der Melli-Beese-Straße entsprechende Aushänge verteilt. Ein Hund hatte ein Wurststück, das mit Rasierklingen gespickt war, in der Schnauze. Der Halter reagierte geistesgegenwertig und konnte das Wurststück wegnehmen. Bei einer anschließenden Suchaktion wurde zudem ein Kästestück mit Rasierklinge entdeckt. In einem Aushang wird vor den Ködern gewarnt, auch Kinder oder Katzen seien gefährdet. Weitere Köder wurden im Wohngebiet Lindenpark bislang nicht entdeckt, teilte Polizeisprecher Thomas Geithner am Montagnachmittag mit.Allerdings sei eine Onlineanzeige aus Strehlen eingegangen. Dort musste bereits vor zehn Tagen ein Beagle notoperiert werden, er hatte eine neun Zentimeter lange Nadel verschluckt. Ob in diesem Fall ein Köder zum Einsatz kam, wird noch geprüft. Die Dresdner Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.