Warnstreik bei SachsenEnergie: Wo Einschränkungen möglich sind
Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der SachsenEnergie-Gruppe an diesem Mittwoch zum Warnstreik aufgerufen. Sie fordert eine Lohnerhöhung von zwölf Prozent, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. SachsenEnergie-Kunden werden am Warnstreiktag nicht im Dunklen sitzen. Gewerkschaftssekretär Frank Franke sagte uns, dass ein Notdienst vereinbart werde. Die Leitstellen seien besetzt.
Es könne aber zu Einschränkungen in den Energie-Treffs und an den Service-Hotlines kommen, so eine SachsenEnergie-Sprecherin. „Die Erreichbarkeit der Entstördienste bei Störungen im Netzgebiet sowie die Aufrechterhaltung der Versorgung wird sichergestellt.“
Die Gewerkschaft rechnet damit, dass sich mehrere 100 Beschäftigte am ganztägigen Warnstreik beteiligen. Das bisherige Angebot des Arbeitgeberverbandes weist Verdi als unzureichend zurück. Der Verband hat im November fünf Prozent und ab Dezember weitere 2,6 Prozent mehr Geld in Aussicht gestellt. SachsenEnergie ist mit rund 600.000 Kunden größter kommunaler Versorger in Ostdeutschland. Die Gruppe hat rund 3.500 Beschäftigte.