Wann werden die Ampeln rund um die Carolabrücke umgestellt?
Der Frust bei den Autofahrern, die rund um die Carolabrücke unterwegs sind, er dürfte noch etwas andauern. Nach dem Einsturz und der Sperrung für den Verkehr wurden die Ampelanlagen rund um die Brücke noch nicht an die neue Situation angepasst. Heißt konkret: Viele Fahrzeuge müssen beispielsweise rund um den Brückenkopf an der Altstädter-Seite bei Rotlicht warten, obwohl es ja eigentlich keinen Verkehr aus und zur Brücke hin mehr gibt und die Fahrt damit frei wäre.
Die Stadt hat das Thema auf dem Schirm. Eine Umstellung der Anlagen sei aber gar nicht so einfach, sagte man uns auf Nachfrage aus dem Rathaus. „Die Grünzeiten auf den Streckenzügen rund um die
Carolabrücke sind aufeinander abgestimmt, damit der Verkehr im Zentrum flüssig läuft und Stau minimiert wird“, heißt es. Stelle man also eine Anlage um, betreffe das gleich mehrere. Solche Änderungen müssten nach und nach geplant, geprüft und umgesetzt werden.
Sechs Ingenieure tüfteln für Umstellung
Das Hochwasser machte den Analysen zunächst einen Strich durch die Rechnung, da weitere Straßen gesperrt und damit auch Kapazitäten gebunden werden mussten. Aktuell arbeiten sechs Ingenieure an den Umprogrammierungen. Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben ein Wörtchen mitzureden.
„In einem ersten Schritt sollen etwa 15 Lichtsignalanlagen angepasst werden. Die Änderungen müssen zum Teil direkt vor Ort an den Ampelanlagen ausgeführt werden. Das kann nur abends und in der Nacht umgesetzt werden, da die Ampelanlagen dazu abgeschaltet werden müssen“, teilte die Stadt mit. Dabei würden externe Firmen mit unterstützen.
Zeitnahe Umstellung am Carolaplatz
Als erstes soll die Ampelanlage am Carolaplatz zeitnah umgestellt werden. Die Ampel am Terrassenufer/Steinstraße sei weiterhin aufgrund der Fußgänger notwendig. Sie wird aber ebenfalls an die neue Situation angepasst.
Einen genauen Zeitplan für alle Vorhaben gibt es noch nicht.