Wanderfalken in Gefahr - Geldstrafen für „Boofer“
Die deutsche und tschechische Nationalpark-Verwaltung warnt vor illegalen Übernachtungen in der Kernzone der Sächsischen und Böhmischen Schweiz. Wanderfalken verendenBrütende Wanderfalken könnten gestört werden oder durch Stress verenden. Trotz Verbot kam es in den vergangenen zwei Jahren durch wiederholte Verstöße gegen das Verbot zum Verlassen der Wege in der Kernzone zum Verlust einer Wanderfalkenbrut im Grenzgebiet. Boofer in der KernzoneNun wurde zuletzt eine deutsche Wandergruppe zu Ostern am Prebischtor in einer abgesperrten Schutzzone erwischt. Die Gruppe hatte auch ein Feuer entzündet. Geldstrafen für illegales CampierenMitarbeiter der Nationalparkwacht haben die Gruppe mit Unterstützung der tschechischen Polizei gestellt. Resultat: Geldstrafen in Höhe von 2500,- Kronen (ca. 90 Euro) pro Person, wobei die Geldstrafe noch relativ mild war, da diese bis zu 180,- Euro betragen könnte. Die Gruppe wurde aufgefordert, das offene Feuer und Kerzen zu löschen und das Gebiet bei Tagesanbruch sofort zu verlassen, da der Weg durch schwieriges Gelände bei Dunkelheit hätte gefährlich werden können. Die Gruppe folgte diesen Anweisungen.Die Nationalparkleitung weißt deshalb darauf hin: "wer vorsätzlich Gesetze ignoriert und durch rücksichtsloses Verhalten bedrohte Tierarten, oder durch offenes Feuer gar ganze Biotope gefährdet, muss mit hohen Strafen rechnen."Mehr Infos: www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/aktuelles/news/illegal-in-der-kernzone-des-nationalparks-boehmische-schweiz-hohe-geldstrafen-fuer-deutsche-wanderer/