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Waldbrand in der Gohrischheide

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Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot an der Grenze von Sachsen und Brandenburg im Einsatz. Dort brennt es in der Gohrischheide im Landkreis Meißen. Das ist ein Naturschutzgebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Zeithain.

Die Feuerwehr versucht mit einem Löschhubschrauber, Wärmebildkameras und einem Großaufgebot an Einsatzkräften die Lage in den Griff zu bekommen. Zwischenzeitlich war der Brand unter Kontrolle, doch dann fachte der Wind die Flammen wieder an.

„Wir versuchen die Lage zu organisieren und zu stabilisieren“, sagte Kreisbrandmeister Ludewig. Zusätzlich wurden Feuerwehren aus dem Kreis Spree-Neiße angefordert. Auch aus Cottbus waren Einsatzkräfte mit drei Tanklöschfahrzeugen, einem Führungsfahrzeug sowie einem Mannschaftstransporter unterwegs zum Brandort.

Am Freitagnachmittag breitete sich das Feuer über die Landesgrenze nach Brandenburg aus. Angefacht durch starke Winde aus Süden liefen die Flammen auf das Dorf Neuburxdorf (Elbe-Elster) zu, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Lausitz. Die Feuerwehr sei dort mit rund 100 Kräften im Einsatz.

Im Kreis Elbe-Elster Brandenburg herrschte am Freitag die Stufe 4 der Waldbrandgefahr, vor allem im Norden Brandenburgs lagen einige Kreise bei der höchsten Stufe 5. Auch im Landkreis Meißen galt die zweithöchste Gefahrenstufe.

Update 16.20 Uhr Wegen des Waldbrands an der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze müssen die Ortschaften Kosilenzien und Kröbeln im Landkreis Elbe-Elster evakuiert werden. Das teilte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg Raimund Engel am Freitag mit. Beide Ortschaften gehören zur Stadt Bad Liebenwerda. Das Feuer breitet sich ihm zufolge aus.