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Wagner-Stätten Graupa begrüßen Jubiläumsgast

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Die Richard-Wagner-Stätten Graupa haben ihren 150.000sten Gast begrüßt. Es war Christel Bischoff von der Düsseldorfer Volksbühne, die mit einer Reisegruppe das Musikmuseum besuchte.

Neben einem Erinnerungspräsent gab es eine Extra-Führung durch die aktuelle Sonderausstellung, die jetzt im Jubiläumsjahr läuft. Die neue Sonderschau widmet sich Richard Wagner als willkommener Stoff für Karikaturisten seiner Zeit.

Ob Dichter und Komponisten wie Johann Nestroy, der Berliner Couplet-Dichter David Kalisch, Oscar Straus, Hans Pfitzner und selbst der Wiener Operettendichter Franz von Suppé fanden in Wagners Wirken Vorlagen für Vergnügliches. Dass Richard Wagner kein Kind von Traurigkeit war, zeigt sich auch darin, dass er über sich und die zeitgenössischen Parodien lachen konnte.

In launiger Stimmung parodierte er gern seinen sonst kaum merklichen sächsischen Dialekt, wie in einem Brief von Friedrich Nietzsche überliefert wurde. Die neue Sonderschau Graupa zeigt Belege dafür aus zwei Jahrhunderten.

Das Museum war 2013 im Jagdschloss Graupa eröffnet worden. Es zeigt Wagners Lebens- und Schaffensweg in Sachsen.