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Waffenschmuggler an der A17 gestoppt

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Beamte der Bundes­po­lizei Berggie­ßhübel haben auf der A 17 einen Klein­trans­por­termit einem Waffen­ar­senal und zahlrei­chen gefäl­schen Marken­ar­ti­keln gestoppt.Bereits am Diens­tag­abend kontrol­lierten Beatem die drei Insassen des Klein­trans­por­ters in Fahrt­rich­tung Dresden. Bei der anschlie­ßenden Kontrolle des Trans­por­ters fanden die Beamten mehrere Kartons, in denen sich eine größere Anzahl vermut­lich gefälschter Marken­be­klei­dung und Marken­schuhe befanden.Schlag­ringe, Elektro­scho­cker, Macheten, Messer, Macheten, BeileWeiterhin stellten die Einsatz­kräfte 140 Schlag­ringe, 15 Teleskop­schlag­stöcke, 17 Einhand­messer, 10 Macheten, 10 Beile, 15 Survival-Messer mit gebogener Klinge, 23 Alumi­ni­um­base­ball­schläger, 20 Elektro­scho­cker ohne Prüfzei­chen und 20 Taschen­lampen mit versteckter Elektro­im­puls­funk­tion sicher.Gegen die drei Personen, einen deutschen (22) und zwei griechi­sche Staats­an­ge­hö­rige (28, 35), wurde ein Ermitt­lungs­ver­fahren wegen des Verdachts auf banden- und gewerbs­mä­ßigen Verstoß gegen das Waffen- und Marken­ge­setz einge­leitet.Im Zuge der Ermitt­lungen wurden bei den drei Beschul­digten Wohnungs­durch­su­chungen durch­ge­führt und durch die Beamten der Bundes­po­lizei weiteres Beweis­ma­te­rial sicher­ge­stellt.Da sich der 35-Jährige derzeitig nur unter Bewäh­rungs­auf­lagen auf freien Fuß befand, wurde der gegen ihn beste­hende Unter­su­chungs­haft­be­fehl (wegen schweren Raubes) wieder in Kraft gesetzt. Nach Vorfüh­rung beim zustän­digen Haftrichter wurde der 35-Jährige an die Justiz­voll­zugs­an­stalt Dresden überstellt.