VW-Spitze bekennt sich zu Gläsernen Manufaktur
Die Chef-Etage von Volkswagen hat sich nach dem Phaeton-Aus am Donnerstag in der Gläsernen Manufaktur die Zukunftspläne des Dresdner Standortes diskutiert. VW-Vorstand bekennt sich zu Standort DresdenWie Pkw-Vorstand Herbert Diess sagte, bekenne man sich zur Gläsernen Manufaktur und zur Beschäftigung am Standort Dresden. 400 Mitarbeiter aus Dresden, pendeln aktuell zu den Standorten in Chemnitz und Zwickau. Etwa 100 sind in Dresden geblieben.Manufaktur wird AusstellungsraumAb Freitag verwandelt sich die Manufaktur in einen interaktiven Ausstellungsraum rund ums Thema Elektromobilität und Digitalisierung. Nach dem Ende der Produktion des Phaeton im März wurde in den vergangenen Tagen in der Manufaktur eine Ausstellung zu den Themen Elektromobilität und Digitalisierung integriert. Der nun erstmals vorgestellte Ausstellungsbereich in Dresden wird laufend mit Exponaten aktualisiert, teilte ein VW-Sprecher mit.Fertigungslinien werden umgerüstet Parallel dazu werden die Fertigungslinien in der Manufaktur in den nächsten zwölf Monaten umgerüstet. Anschließend sollen ab 2017 verschiedene Modelle aus dem Luxus- und Elektrobereich in Dresden gefertigt werden können. Dazu werden neue Montagerahmen entwickelt und Fertigungsprozesse sowie logistische Abläufe angepasst. "Der Standort Dresden ist damit zukünftig in der Lage, Modelle im Premium- und Luxussegment sowie elektrisch angetriebene Fahrzeuge zu montieren", teilte VW mit.