VW baut Gläserne Manufaktur ab Frühjahr 2016 um
Die Gläserne Manufaktur in Dresden wird ab dem Frühjahr 2016 umgebaut. Die Produktion des aktuellen Phaeton endet, teilte ein VW-Sprecher mit. Die Produktion solle auf andere Autos umgestellt werden. Der VW-Vorstand habe eine Neuausrichtung der Manufaktur beschlossen, hieß es.Etwa 400 Mitarbeiter werden größtenteils im VW-Werk in Zwickau eingesetzt, ein Teil der Belegschaft pendelt bereits regelmäßig. Die Gläserne Manufaktur bleibt während des Umbaus für Besucher, Events und die Fahrzeugauslieferung offen. 100 Mitarbeiter bleiben deshalb am Standort Dresden, teilte VW mit.Die Manufaktur bleibe weiterhin ein fester Bestandteil der Volkswagen Familie, hieß es. Langfristig soll dort der voll elektrische Phaeton gebaut werden. Für die Übergangszeit in der Manufaktur werde ein Nutzungskonzept erarbeitet. Die Manufaktur soll flexibler werden, für weitere Fahrzeugmodelle, so das Statement von VW.VW-Gesamtbetriebsrat Wolfgang Rothe teilte nach der Betriebsversammlung mit: „Klar ist, dass die Gläserne Manufaktur ein zukunftsfähiges Produkt bekommen wird, mit dem die Beschäftigung auf heutigem Niveau auch in Zukunft sichergestellt wird."Gleichzeitig forderte Rother: “Wir erwarten vom Unternehmen, dass die Kolleginnen und Kollegen aus der Fertigung der Gläsernen Manufaktur in der Übergangszeit, in der sie nach Zwickau pendeln müssen, sachgerecht unterstützt werden. Hierauf werden wir als Betriebsrat achten.„Rothe lobte, dass VW-Markenvorstandsvorsitzender Herbert Diess die Mitarbeiter heute selbst über den Stand in Dresden informiert habe.