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Vorbereitungen zum Gedenken zum 13. Februar

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Zehntau­sende Menschen werden morgen zu den verschie­denen Gedenk­ver­an­stal­tungen zum 13. Februar hier in der Stadt erwartet. Die Stadt­ver­wal­tung rief in diesem Jahr erstmals zu einem gemein­samen stillen Gedenken auf. Etwa 30.000 Menschen wollen mitma­chen bei der von der Stadt initi­ierten Menschen­kette. Sie reihen sich ab 13 Uhr auf - vom Rathaus über die Peters­burger Straße zur Synagoge und am Külzring entlang zum Altmarkt. Am Nachmittag wurde am Rathaus ein 21 Meter langes Banner zur Menschen­kette aufge­hängt. Zudem sind entlang der Strecke weiße Rosen am Boden aufge­sprüht worden.Einge­läutet werden die Gedenk­ver­an­stal­tungen morgen bereits 11 Uhr mit der tradi­tio­nellen Kranz­nie­der­le­gung auf dem Heide­friedhof. Vor der Frauen­kirche wird von 15 bis 22 Uhr in Stille gedacht und in der Kreuz­kirche steht 20.30 ein ökume­ni­scher Friedens­got­tes­dienst an.Die Polizei bereitet sich auf einen Großein­satz vor. Tausende Polizisten treffen nach und nach in der Stadt ein. Die Stadt hat den Aufmarsch der Rechts­ex­tremen auf die Neustädter Elbseite festge­legt. Es wird morgen immer wieder Verkehrs­ein­schrän­kungen geben. Die Polizei empfiehlt, das Auto stehen zu lassen und auf den öffent­li­chen Nahver­kehr umzusteigen. Die DVB werden bei Bedarf auch Sonder­li­nien einsetzen.Am Nachmittag hat das Verwal­tungs­ge­richt mitge­teilt, dass die für die Neustädter Elbseite angemel­deten Gegen­de­mons­tra­tionen auf Altstädter Seite statt­finden müssen. Damit sollen die Demons­tra­tionen strikt getrennt werden. So war u.a. eine Gegen­de­mons­tra­tion am Albert­platz geplant, diese muss nun auf der Prager Straße statt­finden.Alle Gedenk-Veranstaltungen im Überblick

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Stadt­spre­cher Kai Schulz hören