• In den vergangenen Wochen sind mehrfach Ratten im Wohngebiet an der Materni- und Falkenstraße gesichtet. (Foto: Red)

    In den vergangenen Wochen sind mehrfach Ratten im Wohngebiet an der Materni- und Falkenstraße gesichtet. (Foto: Red)

Vonovia kämpft mit Rattenplage in Dresden

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Im Wohngebiet in der Wilsdruffer Vorstadt in Dresden zwischen Maternistraße, Rosenstraße und Falkenstraße gibt es ein Rattenproblem. Immer wieder sind bei Tageslicht Ratten zu sehen, tote Tiere lagen mehrfach an Containerstandorten und auf dem Gehweg.

Der Vermieter Vonovia kennt das Problem, hat nun mehrfach den Kammerjäger alarmiert. Zudem wird nun geprüft, den Müllplatz zu umzäunen, teilte ein Sprecher auf unsere Anfrage mit. Dort werden immer wieder achtlos Mülltüten neben die Tonnen geworfen. "Das Thema ist uns bekannt und wir haben schon einige Maßnahmen ergriffen. Die Ursache für den Rattenbefall sind die teilweise unsachgemäße Müllentsorgung, auch von Dritten. Wenn z. B. Müllbeutel neben die Mülltonnen gestellt werden, können dadurch Ratten angelockt werden. Aktuell prüfen wir die Erweiterung und Umzäunung des Müllstandplatzes in der Maternistraße, um so auch dem illegalen Mülltourismus entgegenzuwirken."

Zugemüllt wird außerdem immer wieder der Altglas- und Altpapiercontainer-Platz an der Falkenstraße. Dieser wird nun häufiger von der Stadtreinigung angesteuert. Zudem hat die städtische Abfallwirtschaft in den vergangenen 20 Monaten zwölf Anzeigen wegen illegaler Ablagerung erstattet. Das Gesundheitsamt sieht aber noch keinen Handlungsbedarf, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Bekämpfung ist Sache der Vermieter. Hörermeldungen zu Problemen mit Ratten erreichten uns zum Beispiel auch von der Jessener Straße und von der Waltherstraße/Schäferstraße.

Nach Schätzungen gibt es vier mal so viele Ratten wie Einwohner in Dresden. Die Stadtentwässerung setzt auf moderne Technik und Fallen, um Rattenplagen im Kanalnetz zu vermeiden.