++ EIL ++
  • Der Sachsenring war am Wochenende fest in der Hand der DTM-Fans. Mehr als 53.000 Besucher kamen zu den Rennen. Am Samstag hatte Marco Wittmann im BMW gewonnen, gestern holte Ben Dörr im McLaren den Sieg. Das Saisonfinale steigt nun auf dem Hockenheimring.
  • Großer Jubel über den Sieg im Sonntagsrennen bei Ben Dörr und Dörr Motorsport.
  • 53.200 Fans jubelten den Fahrern bei der DTM auf dem Sachsenring zu.
  • Reifenwechsel! Immer ein spannender Moment während der Rennen.
  • Diskus-Olympiasieger und fünfmaliger Weltmeister Lars Riedel war nach zwei Jahren wieder bei der DTM. Er überreichte am Samstag den Pokal für das beste Team an Schubert Motorsport.

Volles Rohr! So lief das DTM-Spektakel am Sachsenring

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Motoren dröhnen, 50 Trabis knattern über die Strecke, Olympiasieger schauen in die Boxen und die Niners stehen plötzlich in der Startaufstellung. Beim DTM Sachsenring war am Wochenende nicht nur auf der Strecke einiges los. 53.200 Besucher kamen nach Hohenstein-Ernstthal und bekamen neben den beiden Rennen auch reichlich Programm rund um Fahrerlager und Boxengasse geboten.

Zwei Sieger auf dem Sachsenring

Im Mittelpunkt: Pure Autorenn-Action! Am Samstag gewann Marco Wittmann im BMW den 13. Saisonlauf. Für ihn war es bereits der zweite DTM-Sieg in Folge. Am Sonntag setzte sich Ben Dörr im McLaren durch. Auf anfangs feuchter Strecke übernahm er früh die Führung und brachte seinen zweiten DTM-Sieg ins Ziel.

Gefahren wurde auf der 3,645 Kilometer langen Berg-und-Tal-Strecke des Sachsenrings. Die Fans erlebten vor allem am Sonntag zahlreiche Duelle und Positionswechsel.

Erst Rennpappe, dann „Go Trabi Go“

Deutlich gemütlicher wurde es am Samstag, als 50 Trabanten auf den Sachsenring rollten. Nach einer Fun-Rallye durch das Erzgebirgsvorland drehten die individuell gestalteten DDR-Kultautos bei der „Red Bull Rennpappe“ eine Runde über den Kurs. Schauspielerin Claudia Schmutzler kürte anschließend den kreativsten Trabi mit der „Goldenen Rennpappe“. Das passte: Schmutzler spielte 1991 im Kinohit „Go Trabi Go“ Jacqueline, die Tochter der Familie Struutz.

Am Abend lief der Film noch einmal im Autokino am Sachsenring. Schmutzler hätte nach ihrer Runde gern noch etwas mehr Tempo erlebt. Sie sagte, sie wäre am liebsten selbst mit 180 Stundenkilometern über die Strecke gefahren.

Olympiasieger zwischen Boxen und Startaufstellung

Auch prominente Sportler schauten vorbei. Diskus-Olympiasieger und fünfmaliger Weltmeister Lars Riedel war nach zwei Jahren wieder bei einem DTM-Wochenende dabei. Er überreichte am Samstag den Siegerpokal an Schubert Motorsport und zeigte sich besonders vom Klang der verschiedenen Automarken angetan.

Am Sonntag gab Rennrodel-Olympiasieger Max Langenhan mit dem Schild „Drivers start your engines“ das Zeichen zum Motorstart. Bob-Olympiasieger Jörn Wenzel hatte diese Aufgabe bereits am Samstag übernommen. Beide nutzten ihren Besuch für einen Blick in Garagen und Fahrerlager.

Niners tauschen Basketball gegen Motorsport

Auch die Niners Chemnitz machten einen Abstecher an den Sachsenring. Einen Tag zuvor hatten sie ihr erstes Pflichtspiel nach vier Monaten Pause absolviert und im BBL-Pokal bei den Gießen 46ers mit 77:70 gewonnen. Am Sonntag bekamen die Spieler beim Mercedes-AMG Team Landgraf einen Blick hinter die Kulissen. 

Ex-Schiedsrichter Dr. Felix Brych gehörte ebenfalls zu den Gästen. Der zweifache Weltschiedsrichter verfolgt die DTM nach eigenen Angaben seit 25 Jahren. Am Sonntag überreichte er auf dem Podium den Pokal an das Siegerteam.