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Viele Krankheitstage in der Justiz

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Die Justiz­voll­zugs­be­amten in den sächsi­schen Haftan­stalten waren im vergan­genen Jahr im Schnitt 34 Tage krank. Das berichtet die „Leipziger Volks­zei­tung“ (Dienstag) und beruft sich auf Angaben des Justiz­mi­nis­te­riums. Im Vergleich:  Der landes­weite Durch­schnitt bei allen Arbeit­neh­mern liegt laut Barmer GEK bei 17 Krank­heits­tagen. Grund für die hohe Krank­heits­rate der Gefängnis-Beamten sind nach Angaben des Minis­te­riums unter anderem eine hohe Arbeits­be­las­tung und der Perso­nal­abbau.  Der sächsi­schen Beamten­bund fordert einen Stopp des Perso­nal­ab­baus. Außerdem müssten die Ausbil­dungs­ka­pa­zi­täten erhöht werden, sagte Landes-Vize René Seller der Zeitung. „Die Perso­nal­si­tua­tion und die Auslas­tung schafft natür­lich auch Stress bei den Gefan­genen, daneben müssen Freizeit­an­ge­bote und Möglich­keiten für Behand­lungen einge­schränkt werden.“