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  • Storch mit Küken im Nest (Archivfoto)

Viel Nachwuchs bei den Störchen in Sachsen

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Die ersten Weißstörche sind aus ihren Winterquartieren in Spanien oder Südafrika schon längst nach Sachsen zurückgekommen. Das Naturschutzinstitut in Dresden hat eine Bilanz für das Storchenjahr 2021 gezogen.

Bei uns im Freistaat haben vergangenes Jahr 336 Storchenpaare genistet und 715 Küken ausgebrütet. Das ist laut den Experten aus Dresden das zweitbeste Jahr seit zwanzig Jahren. Im Schnitt hat jedes Klapperstorchenpaar 2,13 Küken bekommen. Ungewöhnlich: In fünf Nestern haben sogar fünf Jungtiere gesessen.

Niststätten auf Dächern, Schornsteinen oder Masten gibt es in Sachsen genug. Es fehlt aber ein ausreichendes Nahrungsangebot. Damit die Vögel genug Frösche, Fische, Mäuse, Ratten, Würmer und Insekten fressen können, braucht es mehr Feuchtwiesen, Tümpel, Wiesen und Ackerrandstreifen.

Als Hochburgen des Weißstorchs gelten in Sachsen die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, die Röderaue im Landkreis Meißen und das Leipziger Tiefland. (mit dpa)