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Videoüberwachung gegen Drogendealer am Wiener Platz

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Der Wiener Platz soll wegen der Krimi­na­lität eine Video­über­wa­chung bekommen. Diesen Vorschlag will die Dresdner CDU mit Polizei, Ordnungsamt und Innen­mi­nis­te­rium beraten. Ende des Monats ist nach unseren Infor­ma­tionen dazu auch ein Vor-Ort-Termin geplant. Ein Maßnah­men­ka­talog soll erarbei­tert werden, teilte CDU-Kreis­chef und Innen­ex­perte Chris­tian Hartmann mit. Dabei solle Video­über­wa­chung ebenso ins Auge gefasst werden wie eine verstärkte Polizei­prä­senz. Seit Monaten geht die Polizei immer wieder mit Razzien gegen die Drogen­dealer vor. Dennoch beklagen Händler zahlreiche Diebstähle und offenen Drogen­handel. Nach unseren Recher­chen hat die Situa­tion auch Konse­quenzen für Händler in der Passage Wiener Platz. Dort ziehen alle Händler aus, die Mietver­träge wurden nicht verlän­gert. Ein offener Brief der Händler ans Innen­mi­nis­te­rium blieb bislang ungehört. Die Händler berichten von offenem Drogen­handel, Dealer würden in den Ecken in der Tiefga­ragen-Passage am Haupt­bahnhof sogar mit Feinwaagen ihre Drogen abwiegen. Auch Schlä­ge­reien und die Razzien auch in Läden wurden von den Händlern beklagt. Ein Teil der Läden wechselt nach unseren Infor­ma­tion im Frühjahr in die Prager Spitze, ein Teil der Händler zieht ins City Center hinter dem Haupt­bahnhof. Mehre Verkaufs­flä­chen in der Passage Wiener Platz stehen bereits seit Monaten leer. Was aus der Passage wird, wollte der Vermieter auf unsere Anfrage bislang nicht mitteilen.