Verzögerungen bei Sanierung von Löbtauer Brücke
Bei den Sanierungsarbeiten an der Löbtauer Brücke in Dresden gibt es erhebliche Verzögerungen. Die eigentlich geplante Freigabe verzögert sich um mehrere Wochen. Erst am 8. August soll die Vollsperrung der wichtigen Verbindung zwischen Nossener Brücke und Cotta aufgehoben werden. Wie Straßenbauchef Reinhard Koettnitz sagte, sind größere Risse an den Brückenwänden entdeckt worden. Auch an anderen Stellen sind neue Schäden aufgetaucht. Eigentlich sollte der Verkehr inzwischen über der Brücke wieder rollen. Nun ist eine Freigabe von jeweils einer Fahrspur ab dem 8. August geplant, und erst am 23. August soll dann wieder alles frei sein - die Bauzeit hat sich damit verdoppelt.Die Arbeiten an der Löbtauer Brücke begannen Ende Juni und sollten ursprünglich am Freitag, 5. August, beendet sein. Gebaut wird von der südlichen Brückenrampe am Ebertplatz bis zum Pfeiler am Parkplatz Löbtauer Straße auf einer Länge von etwa 450 Metern. Die Arbeiter fräsen hier die Deckschicht ab und bringen Asphalt auf, um Verwerfungen und Spurrinnen zu beseitigen.Am Brückenpfeiler am Ebertplatz müssen Fachleute den Boden austauschen und die Hinterfüllung bis in eine Tiefe von etwa sieben Metern ausbauen.Auf der Brückenkappe werden Risse beseitigt. Große Abplatzungen im Beton ersetzen die Bauleute mit hochwertigem Mörtel. Die Betonschutzwandelemente werden abgebaut und ersetzt. Auch der Fahrbahnübergang zum Ebertplatz wird instandgesetzt. An der Weißeritzbrücke wird ein neuer Fahrbahnübergang mit einer Geräuschminderung eingebaut, teilte die Stadt mit. Der Arbeitsaufwand in Zahlen: - 8 000 Quadratmeter Asphalt fräsen, reinigen, neu einbauen- 7 000 Meter neue Markierung anbringen- 2 000 Meter Fugen herstellen und vergießen- 1 500 Kubikmeter Hinterfüllung ausbauen und nach erfolgter Abdichtung wieder einbauen- 1 350 Quadratmeter Betonflächen auf Schäden prüfen und ausbessern.817.000 Euro investiert die Stadt in die Sanierung der Löbtauer Brücke.