++ EIL ++
  • So wie bereits im Juli 2022 unterstützt die Polizeidirektion Dresden die Kontrollen des Feuerverbots und bis 15. Juni auch des Boofenverbots der Nationalparkwacht.

Verstärkte Kontrollen im Nationalpark

Zuletzt aktualisiert:

Dank Pfingsten und schönem Wetter erwartet der Nationalpark Sächsische Schweiz sehr viele Besucher. Momentan ist dort das freie Übernachten grundsätzlich verboten, erst ab Mitte Juni dürfen ausschließlich Kletterer an 58 legalen Boofen die Nacht dort verbringen. Das soll dem Schutz der dort brütenden Vögeln dienen.

Bei ihren Bemühungen, illegales Feuern im Wald zu unterbinden erhält die Nationalparkverwaltung an Pfingsten daher Unterstützung von sechs Beamten der Polizeidirektion Dresden. Sie verstärken die Nationalparkwacht bei ihren Kontrollgängen durch den Nationalpark Sächsische Schweiz.

Bei einer vergleichbaren Kontrolle mit Polizeiunterstützung kurz vor dem großen Waldbrand im vergangenen Jahr hat die Nationalparkwacht trotz nächtlichem Betretungsverbot 23 Personen im Nationalpark angetroffen. Bei 5 Personen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen illegalen Feuerns im Wald eingeleitet.

Uwe Borrmeister, Leiter der Nationalparkverwaltung: „Ich appelliere an alle Waldbesucher, in allen Wäldern auch außerhalb des Nationalparks nicht zu rauchen und kein Feuer zu machen. Am Pfingstsonntag ist bereits wieder die Waldbrandgefahrenstufe 3 vorhergesagt. Insofern ist die Einhaltung des Feuerverbotes wieder besonders wichtig. Da unsere Kollegen im Nationalpark trotz des Freiübernachtungsverbots immer wieder Feuerstellen feststellen, verstärken wir jetzt die Kontrollen. Ich bin der Polizeidirektion Dresden für Ihre Unterstützung sehr dankbar.“