Versorgungstunnel an der Nossener Brücke ist fertig
Der Weg für die neue Nossener Brücke und die Dresdner Campuslinie ist frei: Sachsen Energie hat auf dem Baufeld einen rund 280 Meter langen Versorgungstunnel fertiggestellt. Darin wurden unter anderem Fernwärme- und Stromleitungen in den Untergrund verlegt.
Das ist die Voraussetzung dafür, dass der Neubau der Nossener Brücke starten kann. Das Projekt gehörte zu den anspruchsvollsten Infrastrukturvorhaben seiner Art in Dresden, weil der Tunnel unter die Bahngleise hindurch gebaut wurde.
In dem begehbaren Mediendüker verlaufen seit August die Versorgungsleitungen, die bisher oberirdisch entlang der Brücke geführt wurden. Da sie im künftigen Brückenbauwerk keinen Platz mehr hätten, wurden sie in den Untergrund verlegt. Damit können die Arbeiten für den Neubau der Nossener Brücke und die neue Straßenbahntrasse beginnen. Zuvor entfernt Sachsen Energie in den kommenden Wochen noch die Rohrbrücke, in der vorher die Fernwärmeleitungen lagen.
Anders als bei einer klassischen Leitungsverlegung im Rohrgraben entsteht mit dem Mediendüker ein dauerhaft zugänglicher Infrastrukturraum. Leitungen können künftig kontrolliert, gewartet oder bei Bedarf ergänzt werden, ohne die Oberfläche erneut aufgraben zu müssen. Solche Bauwerke gelten deshalb als besonders nachhaltige und langlebige Lösungen für die urbane Infrastruktur.
