Verkehrsversuch: Radstreifen auf der Kesselsdorfer Straße
Neben dem Verkehrsversuch am Blauen Wunder, der Anfang April startet, plant die Stadt Dresden noch einen weiteren Versuch zugunsten des Radverkehrs. Auf der Kesselsdorfer Straße in Löbtau, im Abschnitt zwischen der Reisewitzer Straße und der Rudolf-Renner-Straße soll stadtauswärts testweise eine Autospur wegfallen.
Die Spur wird dann vorübergehend durch einen Fahrradstreifen ersetzt. Autofahrer müssen sich die Fahrbahn dann mit der Straßenbahn teilen. Der Bereich an der Straßenbahnhaltestelle Bünaustraße soll außerdem komplett für den Autoverkehr gesperrt werden.
Der Test soll am 5. August starten und zwei Monate dauern, sagte uns Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn. 100.000 Euro lässt sich die Stadt den Versuch kosten und plant auch noch weitere.
So soll ab September auch auf der Carolabrücke eine Autospur zugunsten des Radverkehrs wegfallen. Auf der Seestraße in der Altstadt sollen gar keine Autos mehr fahren, den Bereich südlich des Altmarkts will die Stadt zwischen Mai und Oktober testweise zur Fußgängerzone machen. So soll sich die Aufenthaltsqualität erhöhen.
Verkehrsversuche sind nach Ostern auch vor Grundschulen in Loschwitz und Trachenberge geplant. Hier ist mit Blick auf die vielen Elterntaxis ein absolutes Halteverbot geplant. Entsprechende Markierungen sollen aufgebracht werden, um den Schulkindern das Überqueren der Straßen zu erleichtern.