- Die Carolabrücke zwischen der Dresdner Altstadt und der Neustadt ist eine wichtige und stark befahrene Verkehrsader in der Landeshauptstadt
Verkehrsversuch Carolabrücke: Zastrow will vor Gericht ziehen
Es bleibt dabei – der Radverkehrsversuch auf der Carolabrücke startet am kommenden Montag, 2.September. Das Team Zastrow, die neue Fraktion im Dresdner Rathaus, wollte ihn in einer Sondersitzung des Stadtrates abwählen lassen. Doch das geht über ihre Befugnisse, erklärt Ralf Tostmann, Leiter im Büro des Oberbürgermeisters.
Der Verkehrsversuch soll den Radfahrern mehr Platz geben. Sie bekommen bis zum Jahresende eine breitere Spur, müssen nicht mehr die Bahngleise queren. Beschlossen hatte das 2022 ein Stadtrat mit rot-grüner Mehrheit.
„Der Baubürgermeister versucht, auf Teufel komm raus seine Politik durchzusetzen“, kritisiert Holger Zastrow. „ Wir sind geradezu verpflichtet, genauer hinzuschauen, wenn der Oberbürgermeister und der Baubürgermeister Verkehrsversuche ausrufen. Nochmal so eine Situation am Blauen Wunder brauchen wir nicht. Aber genau die droht natürlich ... die Verwaltung trickst sich ihre Verkehrspolitik zurecht! “
Zastrow will Rechtsmittel gegen die Ablehnung des Eilantrags einlegen. Deswegen geht das Ganze jetzt wohl vors Verwaltungsgericht.
