Verkehr ohne Carolabrücke: Das ist der Plan!
Mit dem Teileinsturz der Carolabrücke fehlt Dresden eine der wichtigsten Verkehrsadern.
Zudem bleiben auch das Terrassenufer und der Elberadweg an beiden Ufern im Umfeld der Brücke bis auf weiteres gesperrt. Eine Umleitung für Autos und Radler erfolgt über die Albertbrücke. Straßenbahnen rollen ersatzweise über die Augustusbrücke.
Die Stadt hat nun eine Task Force ins Leben gerufen, die sich mit dem Thema Verkehr beschäftigt, um eine mittelfristige Lösung zu finden.
Dazu sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Die Verkehrssituation müssen wir besonnen und ganzheitlich betrachten. Schnellschüsse sind nicht angebracht, auch in Anbetracht der kommenden Adventszeit. Auch für die Umleitung des Radverkehrs brauchen wir eine gute Lösung.“ Er will sich am Montag mit dem ADFC zur weiteren Abstimmung treffen.
Entlastung für den Berufsverkehr am Körnerplatz/Blaues Wunder
Aktuell müssen die anderen Elbbrücken mehr Verkehr aufnehmen. Auf der rechtselbischen Seite des Blauen Wunders wurden deshalb die Tiefbauarbeiten am Körnerplatz vorerst angehalten und die Verkehrseinschränkungen auf ein Mindestmaß reduziert: Die Schillerstraße als Verbindung zur B6 und zum Dresdner Norden ist nun auch in Richtung Körnerplatz wieder befahrbar.
Die stationäre Ampelanlage bleibt vorerst in Betrieb. Es muss lediglich eine Sperrung der stadtwärtigen Busspur in Höhe Haltestelle Körnerplatz bleiben. Die Haltestelle wird auf die Elbbrückenstraße verlegt. Die provisorische Fußgängerampel an der Elbbrückenstraße ist außer Betrieb. Unter diesen Einschränkungen werden die Bauarbeiten bis auf Weiteres fortgesetzt.