Verjüngungskur für Prälatenhaus in Meißen
Eines der ältesten Wohngebäude in Meißen wird vor dem Verfall gerettet. Am sogenannten Prälatenhaus gehen die Sanierungsarbeiten sichtbar voran.
Die historische Decke und das Fundament werden erneuert, gleichzeitig verlegen die Arbeiter überall neue Leitungen. Das dreigeschossige Gebäude mit spätgotischem Giebel und wertvollen Wandmalereien stammt aus dem Jahr 1510. Jahrelang war es vom Verfall geprägt. Erst 2020 hatte die Stadt Meißen das Vorhaben wieder in ihre Hände genommen.
Die aktuellen Arbeiten, die in wesentlichen Teilen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen, konzentrieren sich vor allem auf den Substanzerhalt, die statisch-konstruktive Ertüchtigung der Holzbalkendecken und auf die Brandschutzsicherung. Rund 700.000 Euro investiert die Stadt in die laufenden Arbeiten. Die Maßnahme wird über das EFRE-Programm Integrierte Stadtentwicklung gefördert.
