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Vergiftungen bei Hunden in Radebeul

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Hunde­halter in Radebeul sind derzeit in Sorge: Es häufen sich Meldungen zu Hunden, die Magen­pro­bleme oder Vergif­tungen haben. Ein Hunde­halter meldete sich dazu bei unserem Sender, auch bei Facebook gibt es entspre­chende Warnmel­dungen. Der Dresdner Polizei ist mindes­tens ein Fall bekannt, bei dem ein Hund Kontakt zu einer giftigen Raupe, dem Eichen­pro­zes­si­ons­spinner hatte. "Diesen Fall können wir bestä­tigten", sagte eine Polizei­spre­cherin auf Anfrage. Gleich­zeitig betonte sie, dass es sich um keinen vergif­teten Hunde­köder handelte, wie speku­liert wurde.Vermehrt Magen­pro­bleme bei HundenBeim Tierarzt Dr. Raabe in Radebeul häufen sich Fälle von Vierbei­nern mit Magen­pro­blemen, hieß es auf unsere Anfrage. Alle Tiere konnten behan­delt werden. Auch dort ist von Hunde­kö­dern keine Rede gewesen. Die Polizei rät, darauf zu achten, Hunde nicht in Kontakt mit den Brenn­haaren der Raupe zu lassen. In der Vergan­gen­heit war wegen der Nester der Eichen­pro­zes­si­ons­pinner sogar eine Kita am Rande der Dresdner Heide gesperrt worden.Keine Hunde­köderÜber angeb­liche vergif­tete Hunde­köder in Radebeul-Ost ist bei Polizei und Tierarzt derzeit nichts bekannt. Auch im Radebeuler Ordnungsamt und bei der Presse­stelle ist dazu aktuell nichts bekannt. Bei Facebook waren entspre­chende Warnmel­dungen herum­ge­gangen. Aber auch dort schrieben die Nutzer, das bislang keine Köder gefunden worden sind. Gewarnt wurde insbe­son­dere für den Bereich entlang des Bahndammes in Radebeul-Ost. Mehrere Tiere sollen sich vergiftet haben. Die Dresdner Polizei vermutet in dem aktuellen Fall, dass es sich um keine Hunde­köder handelte, sondern um einen Kontakt zu der giftigen Raupenart.