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Verfolgungsjagd von Grumbach bis Dresden

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Die Polizei hat nach einer Verfolgungsjagd von Grumbach bis nach Dresden-Mickten einen betrunkenen Audi-Fahrer gestellt. Der Mann war in der Nacht zu Freitag (00:45 Uhr) den Beamten in Grumbach aufgefallen. Er trat aufs Gaspedal und raste bis zur Washingtonstraße in Dresden.

Beamte wollten den Audi in Grumbach auf der Tharandter Straße kontrollieren. Statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer und fuhr davon. Die Fahrt führte mit teilweise sehr hoher Geschwindigkeit über die B 173 und die Coventrystraße nach Dresden bis zur Washingtonstraße. Dort versuchte der Tatverdächtige durch mehrere Wendemanöver und dem Durchfahren von kleineren Wohngebietsstraßen die Streifenwagen abzuschütteln. Dabei kam es zu einigen gefährlichen Situationen, teilte ein Polizeisprecher mit.

Der Audi stieß auf der Washingtonstraße mit einem Lkw, einem Zaun sowie einem Baum zusammen. Der Fahrer stellte das Auto in der Marie-Curie-Straße ab und versteckte sich in einem Gebüsch. Ein Fährtenhund der Polizei konnte ihn dort jedoch finden.

Der 28-jährige Deutsche stand unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 0,7 Promille. Zudem reagierte ein Drogentest positiv auf Amphetamine.

An den Fahrzeugen und dem Zaun entstanden Schäden in Höhe von rund 7.000 Euro.

Der Audifahrer muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht verantworten. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein des Mannes sichergestellt, teilte die Polizei mit.