Verfahren nach Hundeattacke in Gorbitz eingestellt

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Im Fall der Hundeattacke auf eine junge Äthiopierin am Merianplatz in Gorbitz ist der Prozess eingestellt worden. Der Vorfall hatte im Januar bundesweit für Aufsehen gesorgt. Wir hatten darüber berichtet. 

Die Hundehalterin muss der 19-jährigen Geschädigten 300 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Die Ermittlungen hätten nicht ergeben, dass die Beschuldigte ihren Hund auf die Afrikanerin hetzte, sagte ein Justizsprecher. Auch mündliche Befehle oder Zeichen seien nicht bekannt. Die Äthiopierin war von hinten angefallen und zu Boden gerissen worden, ehe Passanten eingriffen. Sie hatte leichte Bissverletzungen und einen Schock erlitten.