- Die tolle Stimmung im vollen Stadion wurde geschmälert durch Pyro und Wurfgeschosse.
Vereinsführung ermittelt gegen „Fans“
Die Vereinsführung von Dynamo Dresden hat die Vorkommnisse nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Schalke 04 am Freitagabend verurteilt. Im erstmals seit März 2020 ausverkauften Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion war es vor, während und nach dem Abpfiff zu unschönen Szenen seitens der Heimfans gekommen. Somit sei das über weite Strecken stimmungsvolle Fußballfest vor 30 273 Zuschauern letztlich mit negativen Bildern beschmutzt worden, heißt es in einer Mitteilung vom Samstag.
„Zum ersten Mal seit 754 Tagen durfte das Rudolf-Harbig-Stadion wieder vollständig ausgelastet werden, wofür sich Verein und Landeshauptstadt Dresden gemeinsam im Sinne aller Fans eingesetzt hatten. Vor diesem Hintergrund ist es sehr enttäuschend, dass dieser wunderbare Rahmen durch das Zünden von Pyrotechnik und Feuerwerkskörpern sowie durch Wurfgeschosse gestört wurde“, heißt es in der Vereinserklärung.
Die SGD verurteilte die Handlungen einiger Anhänger und behält sich vor, Stadionverbote auszusprechen, „sollten Täterinnen und Täter ermittelt und identifiziert werden.“ Obendrein könnten finanzielle Strafen, die durch den Deutschen Fußball-Bund ausgesprochen werden, auf die betreffenden Personen umgelegt werden. (dpa)
