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Verbrechen in Görlitz - Haftbefehl gegen 20-Jährigen

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Ein in Görlitz lebender Flüchtling aus Eritrea soll seine Freundin vergewaltigt haben. Die 24-Jährige verstarb offenbar an den Folgen der Tat.Das teilte heute die Staatsanwaltschaft mit. Gegen den 20-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen.  Das Opfer stammt auch aus Eritrea. Die Frau hatte eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. 

Sie wurde tot in ihrer Wohnung am Rande der Görlitzer Altstadt entdeckt.  In den Fokus der Mordermittler rückte der 24-Jährige.  Bei der Vernehmung habe er sich zunächst in Widersprüche verstrickt, sagte uns Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden Gegenstände des Opfers gefunden. Der Beschuldigte gab  zu, dass er bei der Frau war und  Sex mit ihr hatte.

Weitere umfangreiche Ermittlungen laufen. So werden z.B. Spuren und Speichermedien ausgewertet, Bekannte und Nachbarn des Opfers und des Tatverdächtigen befragt.  Mit Spannung erwarten die Ermittler auch die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchung.

Bislang geht es in diesem Fall um den Verdacht der Vergewaltigung mit Todesfolge. Ersten Ergebnissen der Obduktion zufolge starb die Frau, weil sie ihren eigenen Mageninhalt eingeatmet hatte. Es sei nicht auszuschließen, dass die Frau zu diesem Zeitpunkt handlungsunfähig war und keine Schutzreflexe mehr gehabt habe.