Vandalismus an der Albertbrücke
Das umstrittene "Doppelgeländer" an der Albertbrücke sorgt wieder für Schlagzeilen. Randalierer haben nach unseren Informationen in den vergangenen Tagen nachts Brückengeländer und Brüstungsteile abgerissen und auf die Elbwiesen geworfen. Der Vorfall hat sich vermutlich am Wochenende ereignet. Zudem wurden auch einige massive Gusseisen Säulen (130 Kilogramm Gewicht), die an der Baustelle zur Montage bereitliegen, von der Brücke geworfen.Wie das Straßen- und Tiefbauamt auf unsere Anfrage mitteilte, seien u.a. Eisenteile des neuen Geländers herausgerissen worden und Brüstungsteile nach unten geworfen worden. Der Schaden belaufe sich nach ersten Schätzungen auf 3000 bis 4000 Euro, teilte Amtsleiter Reinhard Koettnitz auf unsere Anfrage mit. Der genaue Schaden werde noch ermittelt. Es wurde Anzeige erstattet. "Ich hoffe nur, dass es keinen größeren Kreis von hirnlosen Menschen gibt, die alles zerstören, sondern dass es eine Einmaligkeit bleibt", sagte Koettnitz. Allerdings musste bereits am Dienstagmorgen wieder die Polizei alarmiert werden, weil erneut randaliert wurde und drei Warnbaken gestohlen worden sind. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und Sachbeschädigung, teilte ein Sprecher der Dresdner Polizei auf unsere Anfrage mit.Bis Ende November wird an der Albertbrücke noch das fehlende Doppelgeländer auf der Seite in Blickrichtung Altstadt installiert. Da das historische Geländer der Brücke zu niedrig war und der Denkmalschutz eine Erhöhung unterband, wurde ein zweites höheres Geländer an der Albertbrücke installiert. Deutschlandweit wurde über das Doppelgeländer von Dresden gespottet.