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US-Konzern kauft Dresdner Halbleiter­hersteller ZMDI für 310 Millionen US-Dollar

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Der US-Techno­lo­gie­kon­zern Integrated Device Techno­logy (IDT) übernimmt das Dresdner Halblei­ter­un­ter­nehmen ZMDI. Wie der ZMDI-Vorstand mitteilte, wurde eine entspre­chende Verein­ba­rung unter­zeichnet. Der verein­barte Kaufpreis betrage 310 Millionen US-Dollar. Zuvor hatten sich zwei wichtige Anteils­eigner, darunter der Freistaat Sachsen, aus dem Unter­nehmen zurück­ge­zogen. ZMDI hat im vergan­genen Jahr nach eigenen Angaben Großauf­träge mit einem Gesamt­vo­lumen im dreistel­ligen Millio­nen­be­reich erhalten. Dabei gehe es vor allem um hochleis­tungs­fä­hige Schalt­kreise für die Automo­bil­sen­sorik. Zudem habe ZMDI im laufenden Jahr Aufträge für Produkte wie Smart­phones, Tablets und Ähnli­ches bekommen. Der Verkauf soll den Angaben zufolge im Dezember abgeschlossen sein. ZMDI produ­zierte schon lange vor dem Fall der Mauer und galt als Zentrum der DDR-Mikro­elek­tro­nik­for­schung. Heute beschäf­tigt das Unter­nehmen weltweit mehr als 400 Mitar­beiter.