Urteil im Mordprozess Gimmlitztal - Achteinhalb Jahre Haft
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Im Prozess um den Tod eines Geschäftsmannes hat das Landgericht Dresden einen LKA-Beamten wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen, dass der 57-Jährige den Mann aus Hannover im November 2013 im Keller seiner Pension im Gimmlitztal getötet und die Leiche vergraben hat. Die Staatsanwaltschaft hatte Zehneinhalb Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung hatte sich dagegen im Vorfeld für einen Freispruch ausgesprochen. Die näheren Umstände der Tat seien nicht endgültig geklärt, hieß es. Die beiden Männer hatten sich im Internet kennengelernt und verabredet.