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+++ Update+++ 4.200 Lehrer beteiligen sich an Warnstreiks

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+++ Update 11.15 Uhr +++4.200 Lehrerinnen und Lehrer aus Dresden, Umgebung und der Region Bautzen sind nach Angaben  heute dem Aufruf der Gewerkschaften zum Warnstreik gefolgt. Zum großen Finale einer dreitägigen Warnstreikwelle versammelten sie sich gemeinsam mit weiteren Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder vor dem Finanzministerium in Dresden.  Insgesamt waren nach Angaben von Verdi 4.500 Frauen und Männer vor Ort. Mit dem Protest soll der Druck auf die Arbeitgeber vor der 4.Tarifrunde erhöht werden. Am 28. Februar und 1. März gehen die Verhandlungen in Potsdam weiter. Die Gewerkschaften fordern u.a. sechs Prozent mehr Geld – mindestens aber 200 Euro. In den vergangenen drei Tagen beteiligten sich in Sachsen insgesamt 11.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an den Warnstreiks. Darunter waren nicht nur Lehrer, sondern auch Straßenwärter der Autobahnmeistereien, Beschäftigte der Finanzverwaltung, tarifbeschäftigte Polizisten, Mitarbeiter der Semperoper oder auch Forstleute.+++ Stand 06:00 Uhr +++In und um Dresden sind heute die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zum Warnstreik aufgerufen. Damit ist auch an vielen Schulen der Region mit Unterrichtsausfall zu rechnen, weil sich auch alle Lehrer, die nicht verbeamtet sind, am Ausstand beteiligen können. Die Schulen sind aber nicht geschlossen, betonte Roman Schulz von der Bildungsagentur. Die Schulleiter sind angewiesen eine entsprechende Notbetreuung zu organisieren.Im Marie-Curie-Gymnasium fällt laut Website der Unterricht für die Klassen 5 bis 10 aus. Auch an der 15. Grundschule in der Neustadt, der 77. Grundschule in Stetzsch oder an der Grundschule in Schmiedeberg legen die Lehrer heute die Arbeit nieder. Zur zentralen Streikkundgebung vor dem Finanzministerium am Carolaplatz werden ab 11:00 Uhr hunderte Lehrer erwartet - auch aus der Lausitz kommen Busse. Die Gewerkschaften fordern für Beschäftigen des öffentlichen Dienstes unter anderem sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. Die Tarifverhandlungen waren in der vergangenen Woche ohne Ergebnis geblieben. Seit Dienstag haben sich in Sachsen schon mehrere tausend Lehrer und Mitarbeiter in Landesbehörden am Warnstreik beteiligt.