Unwetterschäden in der Sächsischen Schweiz auf 3 Millionen Euro geschätzt

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Die Hochwasserschäden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden derzeit auf etwa drei Millionen Euro geschätzt. Das hat der Kreistag mitgeteilt. Landrat Michael Geisler eröffnete die Sitzung mit einer Schweigeminute für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Deutschland.

Im Landkreis waren vor allem das Kirnitzschtal, die Ortslage Krippen, Sebnitz-Hertigswalde sowie Schönbach und Hainersdorf von Überflutungen betroffen. In Neustadt gab es Überschwemmungen durch den erhöhten Pegelstand der Polenz. Starkregen verursachte auch Schäden an der S 165 zwischen Lohsdorf und Ulbersdorf.

Auch die Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna war betroffen, dort wurden mehrere Gemeindestraßen zerstört, so vor allem im Bereich Hirschgrund und Schulweg. In dieser Region wurde auch der Elbradweg in Mitleidenschaft gezogen. Es gab aber keine Ausfälle von Strom und Gas. Die Aufräumarbeiten dauern an, sodass noch mit Einschränken zu rechnen ist. Im Wesentlichen stehen jedoch alle alltäglichen sowie touristischen Infrastrukturen zur Verfügung.