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Unwetter in Dresden

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Ein kurzes, aber heftiges Unwetter ist am Mittwoch­nach­mittag über Dresden gezogen. Der Deutsche Wetter­dienst hatte kurzfristig eine Warnmel­dung veröf­fent­licht. Es blieb nach den starken Regen­fällen bei kleineren Einschrän­kungen im Stadt­ge­biet:Keller vollge­laufen - Brand­melder ausge­löstDie Dresdner Feuer­wehr ist gegen 16:00 Uhr zu mehreren Einsätzen ausge­rückt, Brand­mel­de­an­lagen wurden ausge­löst. Zudem sind mehrere Keller vollge­laufen, sagte ein Feuer­wehr-Sprecher. Auch einige Gully­de­ckel wurden hochge­drückt. Auf der A 17 warnte der Verkehrs­warn­diest der Polizei vor Aquapla­ning.Einige Bahnun­ter­füh­rungen sind mit Wasser vollge­laufen, so an der Würzburger Straße, der Freiberger Straße und der Behrisch­straße. Gully­de­ckel wurden an Löbtauer Straße und am Plauen­schen Ring hochge­drückt.Auch heute musste eine Lufthansa-Maschine aus München eine Schleife vor der Landung in Dresden drehen, diesmal über Großen­hain. Bereits gestern war die Abfer­ti­gung am Flughafen Dresden für eine Stunde unter­bro­chen worden, auch dort musste die Münchner Lufthansa-Maschine Schleifen drehen vor der Landung.SZ-Online veröf­fent­lichte ein Foto einer Wolke mit "Rüssel". Dabei handelt es sich nach Angaben Kachel­mann-Wetter bei Twitter um eine Funnel cloud/Trich­ter­wolke. "Wenn es den Boden erreichte, wärs s ein Tornado".Auch für die Sächsi­sche Schweiz gab es eine Gewit­ter­war­nung. Dort hatte es bereits am Dienstag ein heftiges Gewitter gegeben. Nach der Schlamm­la­wine laufen im Kirnitzschtal die Aufräum­ar­beiten auf Hochtouren. Die Strecke zwischen dem Abzweig Otten­dorf und Bad Schandau bleibt vorerst voll gesperrt. Deshalb können Kirnitzsch­tal­bahn und die Buslinie 241 derzeit nicht fahren.Die Oberel­bi­schen Verkehrs­ge­sell­schaft Pirna-Sebnitz hofft, dass die Kirnitzsch­tal­linie spätes­tens Donners­tag­mittag ihren Betrieb wieder aufnehmen kann. Am Nachmittag soll dann die Bahn folgen. Zwischen Bad Schandau und dem Abzweig Otten­dorf hatte eine Schlamm­la­wine die Straße und die Schienen auf etwa zwei Kilome­tern länge mit einer dicken Schicht Geröll und Schlamm überzogen.