Uniklinikum Dresden äußert sich zur aktuellen COVID-19 Versorgung
Das Uniklinikum Dresden hat sich heute in einer Pressekonferenz zur aktuellen Situation von der Versorgung von COVID-19-Patienten in der Uniklinik und der Region Dresden/Ostsachsen geäußert.
Die Lage sei weiterhin sehr angespannt, so Professor Michael Albrecht vom Medizinischen Vorstand. Die Bettenkapazität sei außerdem weniger ein Problem als die Kapazität des Personals. Denn auch die Krankenhausmitarbeiter bleiben nicht von dem Corona-Virus verschont. Kommt es hier zu Engpässen, muss Personal aus anderen Krankenhäusern rekrutiert werden. Doch auf Dauer geht das natürlich nicht. Allerdings könnten positiv getestete Personen weiterhin arbeiten, vorausgesetzt sie sind damit einverstanden, symptomfrei und tragen Schutzkleidung, sowie eine FFP2-Maske.
Albrecht schaut aber auch besorgt auf das Ende des Jahres. Denn zu Weihnachten und Silvester könnten die Leute die privaten Kontaktbeschränkungen etwas lockern. Anfang Januar könnten daher die Infektionszahlen wieder steigen.