Uniklinik übergibt Corona-Dokumente an Stadtarchiv
Das Uniklinikum hat dem Stadtarchiv am Vormittag eine erste Sammlung von Unterlagen und Dokumenten zur Corona-Pandemie übergeben. Darunter befinden sich Poster und Hinweisschilder aber auch Ausgaben von Mitarbeitermagazinen oder dem Corona-Tagebuch.
Ziel ist es dabei möglichst viele Informationen für die kommenden Generationen zu erhalten. Außerdem sollen sich auch Forscher an den Unterlagen orientieren können. Pressesprecher Holger Ostermeyer erklärte, dass so beispielsweise nachvollzogen werden kann wie Entscheidungen getroffen wurden oder wo es beispielsweise Probleme gab.
Bereits seit April sammelt das Stadtarchiv schon Dokumente zur Pandemie. Dabei handelte es sich zunächst nur um private Dokumente wie Zeichnungen, Tagebucheinträge, Gedichte oder Erfahrungsberichte der Dresdner. Auch offizielle Dokumente der Stadt sind bereits enthalten. Da das Uniklinikum eine leitende Rolle in der Bewältigung der Pandemie spielt, sollten Dokumente des Klinikums im Archiv nicht fehlen, erklärte uns Stadtarchiv Direktor Thomas Kübler im Interview. Eine ähnliche Sammlung wurde beispielsweise auch bei der Jahrhundertflut 2002 angelegt. Die Sammlung soll auch weitergeführt werden: