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Uniklinik schenkt 10-jähriger Leonie neues Leben

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Ein Ärzte­team der Dresdner Uniklinik hat einem 10-jährigen Mädchen nach 28 Opera­tionen und jahre­langen Schmerzen ein neues Leben gescheckt. Die kleine Leonie litt seit ihrem zweiten Lebens­jahr an einer schmerz­haften Entzün­dung der Bauch­spei­chel­drüse, teilte ein Klinik­spre­cher mit. Eine neue Behand­lungs­me­thode hat dem Mädchen nun ein neues Leben geschenkt. So wurde Leonie geheiltDas Exper­ten­team es Univer­si­täts­kli­ni­kums Carl Gustav Carus übertrug im August 2014 dem Mädchen 220.000 körper­ei­gene Zellen. Die in die Leber implan­tierten Zellen helfen der Schülerin dabei, einen ausge­gli­chenen Zucker­stoff­wechsel aufrecht zu erhalten. Seitdem gehe es ihr viel besser, Leonie blüht regel­recht auf, freut sich das Ärzte­team. Leonie ist seitdem auch 10 Zenti­meter gewachsen und habe 10 Kilo zugelegt.Leonie hat es trotz Krank­heit auf das das Gymna­sium geschafftMit dem Ausbleiben der Entzün­dungen gewann Leonie wieder Lebens­freude und Zuver­sicht. Auch dank der Unter­stüt­zung des jetzigen Gymna­siums und ihrer damaligen Grund­schule gelang es ihr trotz der unzäh­ligen Fehlstunden der Vorjahre so gute Leistungen zu bringen, dass sie die Bildungs­emp­feh­lung für das Gymna­sium bekam. „Ich hoffe, dass es mir weiter so gut geht und ich das Gymna­sium schaffe“, sagt Leonie, wenn sie nach ihren größten Wünschen gefragt wird. Leonie und ihre Mutter danken ÄrztenNeben der Schule nimmt Leonie nun Reitun­ter­richt – aber nicht wie in den vergan­genen Jahren als Therapie für ihre arg belas­tete Seele, sondern als ein Freizeit­ver­gnügen, das so viele Mädchen in den Bann zieht. Bevor Leonie jedoch die Allge­gen­wär­tig­keit der Kranken­haus­ärzte endgültig hinter sich lässt, möchte sie ebenso wie ihre Mutter die Gelegen­heit nutzen und sich bei Barbara Ludwig und Robert Grütz­mann bedanken. „Sie gaben uns das Vertrauen, die Unter­stüt­zung und den Mut diesen Schritt zu wagen, sie haben Leonie damit die Hoffnung aufs Leben zurück­ge­geben und ihr ein Lachen ins Gesicht gezau­bert“, sagt Leonies Mutter.