Unfall mit sechs Fahrzeugen auf der A4
Schon wieder hat es auf der A 4 Richtung Chemnitz gekracht. Zwischen Wilsdruff und Dreieck-Nossen mußte die Autobahn am Dienstagmorgen nach einem schweren Unfall gesperrt werden. Die Fahrzeuge wurden über den Standstreifen geleitet. Wie uns die Polizei sagte, waren fünf PKW und ein LKW beteiligt. Sechs Menschen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt - einer davon schwer. Laut Polizei war die Fahrerin (28) eines VW Golf kurz vor dem Dreieck Nossen aus bislang ungeklärter Ursache auf einen Skoda Fabia (Fahrer 55) aufgefahren. Daraufhin schleuderte der Fabia gegen einen Kleintransporter (Fahrer 35) und dieser wiederum gegen einen Citroen (Fahrer 40). In der Folge wurden noch ein weiterer Pkw sowie ein Lkw in den Unfall involviert. Bei dem Unfall wurden sechs Menschen zum Teil schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Im Zuge des Verkehrsunfalls mussten zwei Fahrspuren in Richtung Chemnitz gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 50.000 Euro. Einsatzkräfte, die aus Dresden anrücken mussten, sprachen von einer Katastrophe bei der Anfahrt, sie bemängelten die fehlende Rettungsgasse. Zeitweise hatte sich ein Stau von 20 Kilometern länge gebildet.Erst am Montagvormittag hatte es zwischen Dresden- Altstadt und Dreieck-Nossen einen langen Stau nach zwei Unfällen gegeben. Dabei war zunächst ein LKW auf einen Wohnwagen aufgefahren. Wenig später krachte es dann am Brabschützer Berg zwischen mehreren Lastern.