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Mehrere Unfälle legen Verkehr auf A4 und A13 lahm

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Die Autobahnen in der Lausitz wurden am Donnerstag für viele Kraftfahrer zur Staufalle. Gleich mehrere Unfälle haben den Verkehr auf A4 und A13 lahmgelegt. 

Eine 51-jährige Polin prallte zunächst am Morgen kurz nach der Abfahrt Pulsnitz auf den vor ihr fahrenden Peugeot, der weiter auf einen Passat geschleudert wurde. Sie und ihre 58 Jahre alte Beifahrerin kamen in ein Krankenhaus. Für etwa drei Stunden ging in Richtung Dresden nichts mehr. Es entstand ein Schaden von etwa 20.000 Euro.

Weiterer Unfall dann am frühen Nachmittag zwischen Uhyst und Burkau. Ein VW krachte auf einen Ford. Fünf Insassen in den Autos wurden verletzt - darunter auch offenbar auch ein Kind. Rettungskräfte brachten alle Verletzten in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber und das THW waren im Einsatz. 

Voll gesperrt werden musste auch die A13 in Richtung Berlin nach einem Auffahrunfall zwischen Bronkow und Calau. Ein Volvofahrer kam laut Polizei von der Fahrbahn ab und steuerte zurück auf die Autobahn. Zwei Autofahrer dahinter konnten rechtzeitig bremsen. Eine 62-jährige Opelfahrerin erkannte dies allerdings zu spät und prallte auf die beiden PKW. Zwei Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, darunter auch ein Kind.

Die Autobahnen mussten für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Feuerwehrleute kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Ermittlungen zu den genauen Unfallursachen wurden aufgenommen.