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Umsatzplus bei Solarwatt schafft neue Arbeitsplätze

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Der Dresdner Solar­an­la­gen­her­steller Solar­watt hat im vergan­genen Jahr trotz eines rückläu­figen Photo­vol­taik-Gesamt­markts mehr Umsatz verbucht. Dieser stieg um rund 30 Prozent auf rund 65 Millionen Euro, wie das Unter­nehmen am Mittwoch mitteilte. Das machte sich auch bei den Mitar­bei­ter­zahlen bemerkbar: Die inter­na­tional tätige Firma beschäf­tigte Ende 2016 rund 300 Mitar­beiter - und damit nach eigenen Angaben 20 Prozent mehr als zum Ende des Vorjahres. Solar­watt setzt als System­an­bieter auf Photo­vol­taik-Pakete zur dezen­tralen Versor­gung mit Strom und Wärme für Privat­haus­halte und Klein­ge­werbe.  In diesem Jahr, so Solar­watt-Geschäfts­führer Detlef Neuhaus, wolle man die 100-Millionen-Euro-Marke knacken, auch die Einstel­lung von rund 40 weiteren Mitar­bei­tern vor allem für den Bereich Forschung und Entwick­lung sowie Vertrieb ist demnach geplant.  Aus dem Solar­modul-Massen­markt hatte sich das Unter­nehmen bereits 2013 im Zuge einer Neuaus­rich­tung verab­schiedet. Solar­watt war 2012 von der Krise der Branche erfasst worden und hatte Insol­venz angemeldet - zahlreiche Stellen wurden abgebaut. (dpa)