Umfangreiche Arbeiten am Blauen Wunder
Der zweite Fußweg am Blauen Wunder in Dresden soll bis Ende des Jahres fertig saniert sein. 1,2 Millionen Euro werden aktuell investiert. Ende nächsten Jahres soll dann auch das Blaue Wunder einen neuen Anstrich bekommen. Dann wird die Fahrbahn auf zwei Spuren reduziert, kündigte das Straßen und Tiefbauamt an. Außerdem wurde am Donnerstagvormittag vor Ort erklärt, dass am Körnerweg vorrübergehend eine Asphaltschicht aufgetragen wird, um Radfahren die umfahrung des Blauen Wunders zu erleichtern.
Die komplette Mitteilung der Stadtverwaltung nachlesen:
Bis Freitag, 20. Dezember 2019, lässt die Stadtverwaltung den unterstromseitigen Fußweg über das Blaue Wunder zwischen Café Toskana und Körnerplatz instand setzen. „Es ist uns sehr wichtig, mit der Sanierung des Blauen Wunders voranzukommen, um vor dem Winter mit diesem Bauabschnitt fertig zu werden“, erläuterte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain bei einem Vor-Ort-Termin am Donnerstag, 18. April 2019. „Obwohl wir bis heute vom Freistaat Sachsen noch keinen Förderbescheid erhalten haben, haben wir uns entschieden, mit den Arbeiten am Gehweg fortzufahren. Die bisherigen Bauabschnitte wurden vom Freistaat Sachsen mit bis zu 90 Prozent aus dem Programm Kommunaler Straßenbau gefördert. Wir gehen als Stadt ins Risiko, finanzieren die Baumaßnahme zunächst vollständig aus städtischen Mitteln. Natürlich hoffen wir noch auf eine Förderung“, erläutert Schmidt-Lamontain die Erwartung der Landeshauptstadt Dresden.
Seit Montag, 15. April 2019, wird das Hängegerüst aufgebaut. Die Gerüsttürme benötigen einen gesonderten Hochwasserschutz. Die unteren drei bis fünf Meter müssen so aufgebaut werden, dass im Falle eines Hochwassers diese Bereiche nach oben gezogen und gesichert werden können. Sobald die Hängegerüste errichtet sind, können die Arbeiten am Korrosionsschutz beginnen. Dazu muss zunächst der Stahl von alten Farbanstrichen und Rost befreit werden. Danach folgt der Auftrag des neuen Korrosionsschutzes in vier Schichten. Der frühere Gussasphaltbelag wurde auf seiner gesamten Länge von 270 Metern bereits ausgebaut und abtransportiert.
Fußgänger und Radfahrer können während der Bauzeit den oberstromseitigen Gehweg zwischen Schillergarten und Körnerplatz nutzen. Die Arbeiten führt die Baufirma Baucker-Bau GmbH aus Hainichen aus. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.
