Umbau der A4-Anschlussstelle Wilsdruff genehmigt

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Die A4-Anschlussstelle Wilsdruff soll umgebaut werden. Die Landesdirektion hat dafür jetzt grünes Licht gegeben. Auch der Ausbau der S177 in dem Bereich wurde genehmigt. Der Ausbau soll für mehr Verkehrssicherheit und einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Vor allem bei Stau auf der A4 wird Wilsdruff von vielen Kraftfahrern zum Ab- und Auffahren genutzt. Ein weiterer Nebeneffekt:  durch den Umbau soll sich die Lärmbelastung verringern.

Geplant ist unter anderem die Umgestaltung der nördlichen Rampe der Anschlussstelle, der Ausbau der beiden Knotenpunkte der Anschlussstellenrampen mit der S 177 und der Ersatzneubau der Ampeln. Neben den beiden Knotenpunkten soll die S177 auf einer Länge von rund 640 Metern ausgebaut  werden. Dabei wird auch die Fahrbahn um etwa ein bis anderthalb Meter verbreitert, teilte die Landesdirektion mit. Auch ein Regenklärbecken am Fluss Wilde Sau soll neu entstehen.

Das Projekt umfasst zudem der Bau einer neuen Anliegerfahrgasse und eines Wirtschaftswegs von jeweils 3,50 Metern Breite. Dadurch kann eine gebündelte Erschließung von Grundstücken erfolgen, die gegenwärtig noch einzeln direkt an die S 177 angebunden sind. Im Zuge des Straßen- und Wegeneubaus kann gleichzeitig eine derzeit bestehende Lücke in der Geh- und Radwegverbindung zwischen dem Stadtgebiet Wilsdruff und dem Gewerbegebiet Klipphausen geschlossen werden.

Der Planfeststellungsbeschlusses soll in der Stadtverwaltung Wilsdruff und der Gemeindeverwaltung Klipphausen öffentlich ausgelegt werden.