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Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions

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Oberbürgermeister Dirk Hilbert hat am Montag gemeinsam mit den Vertretern der BAM Sports GmbH Peter Zamoryn (Geschäftsführer) und Gunter Gläser (Niederlassungsleiter Dresden) den Generalübernehmervertrag für den Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions unterzeichnet. Damit ist auch die letzte Hürde zum Baustart genommen.

Aus dem Heinz-Steyer Stadion soll bis 2023 eine multifunktionale Sport- und Veranstaltungsstädte werden. Bereits im Januar hat der Stadtrat dem Generalübernehmervertrag zugestimmt. Nun beginnt die Planungsphase für die Bauarbeiten, sodass im Oktober die ersten Arbeiten starten können. Dabei wird zunächst die Steintribüne abgerissen und die Baugrube ausgehoben. Ab Dezember entsteht dann der Rohbau. Insgesamt soll nach dem Umbau Platz für 15.000 Besucher sein. Außerdem werden auch neue Sport- und Fitnessräume, eine Fechthalle und Räume für Sportmedizin aber auch Gastronomie entstehen. Rund 34 Millionen Euro soll der Umbau kosten. Der Freistaat Sachsen fördert das Vorhaben mit vier Millionen Euro, mitfinanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Wettbewerbssieger BAM Sports GmbH ein fachkundiges und anerkanntes Unternehmen beauftragen, das auch lokal verortet ist. Der Wettbewerbsbeitrag überzeugte durch die sportfunktionale Qualität und die ansprechende Architektur. Es entsteht eine multifunktionale Arena, in der nationale und internationale Wettbewerbe stattfinden können. Durch die Integration zahlreicher Sporträume und Geschäftsstellen unserer Sportvereine in die neue Haupttribüne profitiert auch der Freizeit- und Breitensport besonders von diesem Umbau. Die vielfältigen Möglichkeiten für aktive und sportinteressierte Menschen stehen sinnbildlich für den Sportpark Ostra und dessen weitere Entwicklung in den kommenden Jahren. Durch das neue Stadion erfährt der Sportpark bereits bis 2023 eine weitere enorme Aufwertung und mit der Plazza zwischen Heinz-Steyer-Stadion und Ballsportarena.

Peter Zamoryn,Geschäftsführer BAM Sports: “Für uns als Arbeitsgemeinschaft aus BAM Sports und BAM Deutschland ist es eine große Freude und Ehre das altehrwürdige Heinz-Steyer-Stadion umbauen zu dürfen. Die BAM Deutschland ist durch Ihre Dresdener Niederlassung regional stark verwurzelt, ebenso wie der größte Teil des Planungsteams, das mit uns gemeinsam den Wettbewerb gewonnen hat. Das einzigartige Design des neuen Heinz-Steyer-Stadions fügt sich optimal und unaufdringlich in die neue Umgebung ein, da wir bewusst auf die typische Anordnung von hohen Flutlichtmasten verzichtet haben, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen.DesWeiteren sind wir stolz darauf, dass das Stadion mit seiner neuen, imposanten Haupttribüne auch Heimat einiger Amateursportarten wird und damit der Breitensport nachhaltig gefördert wird. Das hat Seltenheitswert. Wir freuen uns, im Anschluss an die jetzt beginnende Planungsphase, im Herbst mit den Arbeiten beginnen zu dürfen und sehen uns auch hier in der Verantwortung verstärkt lokale und regionale Nachunternehmer einzubinden.„