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Ulbig will leerstehende Baumärkte als Asylunterkünfte prüfen

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Der Freistaat will künftig auch leerste­hende Baumärkte zu Asylun­ter­künften machen. Einen entspre­chenden Vorschlag machte Innen­mi­nister Markus Ulbig in einem Interview in der Bild-Zeitung. Zudem forderte Ulbig eine Kürzung des Taschengeldes für Flüchtlinge aus dem Balkan. Etwa 35 Prozent der Asylsuchenende in Sachsen kommen aus Ländern wie Kosovo, Albanien oder Serbien, haben aber kaum Chance auf dauerhaftes Asyl. Eine Kürzung der 143 Euro Taschengeld im Monat, würde die Anreize zur Flucht nach Deutschland senken, so Ulbig.