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Ulbig: Polizei soll besinnliche Adventszeit nicht stören

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Trotz der angespannten Sicher­heits­lage soll die Polizei auf den nahenden Weihnacht­märkten in Sachsen im Hinter­grund bleiben. „Ziel ist es, die besinn­liche Advents­zeit nicht durch eine zu massive Polizei­prä­senz zu stören und dennoch die Sicher­heit der Menschen zu gewähr­leisten"  sagte Innen­mi­nister Markus Ulbig am Mittwoch in Dresden. Die Sicher­heits­be­hörden seien aber dennoch beson­ders wachsam und in Bereit­schaft. Laut Ulbig gibt es in Sachsen aktuell weiter “keine konkrete Gefah­ren­lage„. Die Absage des Länder­spiels in Hannover sei “eine bittere Stunde in unserer freiheit­lich-demokra­ti­schen Grund­ord­nung„ gewesen“, sagte er. „Aber die Unver­sehrt­heit der Menschen geht vor.“Auf Bahnhöfen und Flughäfen zeigt die Polizei verstärkt Präsenz. Die Beamten sind zum Teil mit Schutz­westen und Maschi­nen­pis­tolen ausge­rüstet. Es werde unter anderem verstärkt auf herren­lose Gepäck­stücke und auffäl­lige Personen geachtet, hieß es bei der Bundes­po­li­zei­di­rek­tion in Pirna. Ansonsten laufe der Dienst so wie vor den Terror­an­schlägen von Paris.