Ulbig fordert Umdenken bei Stadtumbau Ost
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Die Bauminister aus Bund und Ländern wollen sich auf ihrer Konferenz Donnerstag und Freitag in Dresden auch mit dem Flüchtlingsproblem befassen. Wie Sachsens Innenminister Ulbig unserem Sender sagte, stünden derzeit 50.000 Wohnungen leer, die schnell als Wohnraum für Flüchtlinge genutzt werden könnten. Man müsse sich über die Absenkung von Standards bei der Bauordnung unterhalten und über weniger strenge Vorgaben bei energetischen Sanierung. So könne man schnell günstigen Wohnraum schaffen. Die Sanierung alter Wohnungen sei sonst nicht mehr rentabel. Insgesamt stehen über 200.000 Wohnungen in Sachsen leer.