• Frank Richter nach seinem Sieg bei der ersten Runde der OB-Wahl in Meißen. Foto: Redaktion

    Frank Richter nach seinem Sieg bei der ersten Runde der OB-Wahl in Meißen. Foto: Redaktion

  • Das Rathaus in Meißen. Foto: Redaktion

    Das Rathaus in Meißen. Foto: Redaktion

Überraschung bei OB-Wahl in Meißen: Frank Richter vorn

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Bei der Oberbürgermeisterwahl in Meißen hat es eine Überraschung gegeben. Frank Richter, ehemaliger Chef der Landeszentrale für politische Bildung, hat am Sonntag die meisten Stimmen bekommen.

Richter war als Einzelkandidat angetreten, wurde aber von einer Bürgerinitiative sowie Linken, SPD und Grünen unterstützt.

Der parteilose Amtsinhaber Olaf Raschke, der von der CDU unterstützt wurde, kommt nur auf Platz zwei.

Allerdings müssen die Meißner in zwei Wochen (23.09.) noch einmal wählen gehen. Bei der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl sind mehr als 50 Prozent der Stimmen nötig, um als Sieger gekürt zu werden. Das hat am Sonntag keiner der fünf Kandidaten geschafft.

Frank Richter erreichte 36,7 Prozent, der derzeitige OB Olaf Raschke 32,5 Prozent. FDP-Bewerber Martin Bahrmann kommt auf 14,9 Prozent, AfD-Kandidat Joachim Keiler auf 13,7 Prozent. Heiko Lorenz von der Sächsischen Volkspartei erreicht 2,2 Prozent.

Die Wahlbeteiligung beträgt 49 Prozent. Am Sonntag in zwei Wochen reicht dann die einfache Mehrheit. Es gewinnt der Kandidat mit den meisten Stimmen.