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Übergangslösung rettet Jugendarbeit im Landkreis SOE

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Die Jugendarbeit im Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge ist vorerst gesichert. Der Jugendhilfeausschuss hat mehrheitlich eine Übergangslösung beschlossen, nachdem er die Vorlage in der letzten Sitzung abgelehnt hatte.

Alle derzeit laufenden Maßnahmen werden damit bis 2025 verlängert. Landrat Michael Geisler erklärte, diese pragmatische Lösung sei notwendig, um die notwendigen Fördermittel beantragen zu können.

Zur Jugendarbeit gehören beispielsweise Jugendtreffs oder Angebote der Familienbildung. In der Februarsitzung des Jugendhilfeausschusses hatte die Verwaltung eine Beschlussvorlage eingebracht, die trotz der kritischen Haushaltslage ein klares Zeichen für die Unterstützung und Interessen der jungen Menschen setzen sollte. Nach kontroverser Diskussion in der Sitzung kam allerdings kein Grundlagenbeschluss zustande.