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Über 50 Strafverfahren wegen Krawallen nach Pegida-Demo

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Die Dresdner Polizei hat nach den Ausein­an­der­set­zung am Montag am vor und nach der Pegida-Demo inzwi­schen weit über 50 Verfahren einge­leitet. Es kommen Tag für Tag weitere Meldungen über Sachbe­schä­di­gungen oder Körper­ver­let­zungen, teilte Sprecher Marko Laske mit. Konkrete Zahlen werde man aktuell nicht vermelden, da stünd­lich weitere Meldungen dazu kommen. Die Ermitt­lungen werden noch Wochen oder Monate dauern sagte Laske, um gerichts­feste Beweise vorzu­legen. Am Abend selbst waren nur drei Krawall­ma­cher in Gewahrsam worden. Man habe aber weitere Straf­täter gefilmt oder Perso­na­lien festge­stellt, hieß es. Am Montag­abend waren auf beiden Seiten Böller geflogen, Polizisten, Demons­tranten und Journa­listen wurden angegriffen, mindes­tens zwei Menschen wurden verletzt, Barri­kaden wurden errichtet, drei Autos von Pegida-Anhän­gern brannten.